29.11.2019 / Communiqués / /

Milizarbeit und Freiwilligenarbeit fördern

Unser Staatswesen beruht auf dem Milizsystem. Wer Kommissionen und Behörden arbeitet macht dies nebenamtlich und freiwillig. Das politische System der Schweiz lebt von Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Jeder kann und darf es mitgestalten. Es braucht fähige und willige Leute. Ein Miliz Amt ist eine Herausforderung, aber auch interessant und lehrreich.

Freiwilligenarbeit trägt und prägt unsere Gesellschaft seit je her. Hunderttausende Menschen leisten ihren Beitrag nicht nur in der Politik, auch in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Milizarbeit und Freiwilligkeit geraten jedoch unter Druck. Immer weniger Leute mögen sich langfristig binden. Viele Gemeinden suchen jetzt schon verzweifelt Freiwillige, um ihre politischen Ämter zu besetzten.

Verschiedene Ideen werden diskutiert. Wäre die Pflicht zum Bürgerdienst, die richtige Lösung? Oder werden in Zukunft in Parlamenten und Behörden nur noch Berufspolitiker einsitzen. Für mich beides unvorstellbar. Dank dem Milizsystem steht es jedem offen sich einzubringen und in Staat und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Viele Freiwillige leisten auch in unserer Gemeinde einen wertvollen Beitrag. Sie verdienen unsere Anerkennung und Unterstützung. Ohne ihr Engagement wäre vieles nicht mehr möglich, sei es im sozialen, kulturellen und politischen Bereich. Ich setzte mich im Gemeinderat für die Anerkennung und Förderung der freiwilligen Milizarbeit ein.

Monika Fanti CVP, Gemeinderätin, Aesch